Kindersplielplatz Waldstraße

Kinderspielplatzes an der Waldstraße

 

Ideengeber UWG:

Erweiterung des Kinderspielplatzes an der Waldstraße trifft auf positive Resonanz

Steinheim. Viele junge Menschen finden in Steinheim ihr Glück und gründen hier ihre Familie. Dies nicht nur, weil sie in der Stadt aufgewachsen und stark mit ihr verwurzelt sind, sondern auch, weil Steinheim einfach viel zu bieten hat. Dazu gehört u.a. auch die Anzahl der Spielplätze, die Anziehungspunkt für junge Familien sind und zum Verweilen einladen. Die Mitglieder der UWG Steinheim, zu denen ebenfalls viele Familienväter zählen, haben sich die Ist-Situation der Kinderspielplätze einmal genauer angeschaut und daraufhin zu Beginn des Jahres ihren Antrag zur Erweiterung des Kinderspielplatzes an der Waldstraße eingereicht.
Die Feststellung bei der Prüfung durch die Gemeindeprüfungsanstalt habe Anlass gegeben, die angeregte Spielplatzplatzbedarfsplanung näher zu betrachten. Ergebnis: Die Großgemeinde Steinheim verfüge über insgesamt 31 Kinderspielplätze, wobei allein auch die Kernstadt 10 Kinderspielplätze entfielen. Dies sei proportional eine hohe Anzahl an Kinderspielplätzen im Direktvergleich zu anderen Kommunen. Somit hat die UWG Anfang des Jahres einen Antrag auf Erweiterung des Kinderspielplatzes an der Waldstraße gestellt, der erstmals im Juni 2021 in der Bauausschusssitzung gegenständlich behandelt wurde.
Gerade am Schorrberg befinden sich derzeit in unmittelbarer Nähe zwei Kinderspielplätze, die derzeit von unterschiedlichen Kinder-Altersgruppen genutzt werden. Der Pflegeaufwand bei den Kinderspielplätzen ist sehr hoch, zumal der Bauhof regelmäßig die Sicherheit der Spielgeräte prüfen muss. Eine Zusammenlegung beider Kinderspielplätze sei dabei die bessere Lösung, wodurch der kleinere Kinderspielplatz als Bauplatz freigegeben kann. Der Antrag der UWG wurde wegen der weiteren Detailplanung an den hiesigen Bezirksausschuss verwiesen.
Basierend auf dem Antrag der UWG, lud der Ortsverband CDU am 28.06. zu einem Bürgerdialog auf den Kinderspielplatz an der Waldstraße ein. Die Einladung fand bei den Bürgern am Schorrberg große Resonanz, an der auch die Vertreter der anderen örtlichen Fraktionen teilnahmen. Wilfried Müller, Bauausschuss-Vorsitzender, erläutere in neutraler Eigenschaft die Hintergründe für die Überplanung bzw. Erweiterung dieses Kinderspielplatzes. Ergänzend hierzu hat der Stadtverbandsvorsitzende der UWG, Gisbert Günther, die Beweggründe für den Antrag der UWG nochmals detailliert dargelegt.
Die Einladung zum Bürgerdialog wurde vom Stadtverbandvorsitzenden der UWG ausdrücklich gelobt, zumal die Eltern besser wissen, was und welche Spielgeräte sich ihre Kinder zum Spielen wünschen. Allerdings monierte er die Vorgehensweise der CDU. Moralisch halte er es für verwerflich, einen Antrag der UWG dazu zu instrumentalisieren, um ihr eigenes politisches Profil zu schärfen. Besser wäre hier ein konstruktives Handeln aller politischen Vertreter im Kollektiv gewesen.

Im anschließenden Austausch mit den Eltern sowie mit den heranwachsenden Kindern gab es zahlreiche Gestaltungsvorschläge. So beispielsweise die Aufstellung eines Basketballkorbes auf festem Untergrund sowie eine wetterfeste Tischtennisplatte. Viele Eltern waren jedoch auch der Ansicht, dass man den kleinen Kinderspielplatz in der jetzigen Form beibehalten solle.
Wichtig sei aber bei allen Überlegungen bezüglich der Zusammenlegung beider Kinderspielplätze, den Spielplatz für die kleineren Kinder einzuzäunen, um sie vor äußeren Einflüssen besser schützen zu können. Auch werde der große Platz gern von Hundebesitzer genutzt. Hier sollte zur Abhilfe der Hinterlassenschaften entsprechende Behälter aufgestellt werden.
Die UWG betonte, dass die Erweiterung des Kinderspielplatzes und nicht die Schaffung eines Generationsplatzes, wie von der CDU vorgeschlagen, im Vordergrund stehen sollte. Denn man wolle keine neuen möglichen Brennpunkte schaffen. Für die Jugendlichen stehe in Zukunft das Schulzentrum mit dem Ausbau von zwei weiteren Spielfeldern zur Verfügung, so die Meinung eines Bürgers. Alle Vorschläge wurden so mitgenommen und sollen in die weitere Planung einfließen. Auch soll geprüft werden, inwieweit Förderprogramme zur Finanzierung in Anspruch genommen werden können.